Der Wechselrichter

Die primäre Aufgabe eines Wechselrichters im hauseigenen, netzgekoppelten Betrieb ist es, eine konstante, elektrische Spannung mit synchron arbeitender Frequenz an den Nutzer zu liefern. Diese wird dann, in Form von adäquat gewandeltem Strom, ohne Einschränkung im Eigenheim konsumiert.

Wenn man von elektrischen Spannungen spricht, kann man in zwei Oberkategorien unterteilen - dem geradlinigen identpoligen Gleichstrom und dem gegenpolig verlaufenden Wechselstrom.
Im konventionellen, haushaltsüblichen Stromge- und Verbrauch benötigt man Voltstärken von etwa 230 Volt und die Einheit des Wechselstroms. Diese wird weltweit genutzt.

Geräte, wie die Haushaltselektronika von Küchengeräten bis zum Wäschetrockner, Unterhaltungsmedien, wie Fernseher und Radio und auch Freizeit- & Aktivitätsgeräte, wie bspw. ein Laufband oder eine Nähmaschine, werden über Wechselstrom versorgt. All diese Gerätschaften können über den Strom, den eine Photovoltaikanlage produziert, versorgt werden. Photovoltaikanlagen, beziehungsweise die geerntete Energie der Sonne, belaufen sich jedoch in erster Instanz auf die Gewinnung von Gleichstromkomponenten. Deshalb bildet ein Solarwechselrichter immer einen tragend essentiellen und unverzichtbaren Bestandteil einer Photovoltaikanlage.

Photovoltaik wandelt Lichtströme – sogenannte Photonen – in gleichphasige Spannung - wie oben erklärt - wird für die Inbetriebnahme sämtlicher hauseigener Elektronika jedoch Wechselstrom benötigt. Hier findet der Wechselrichter seine Anwendung. Der gewonnene Strom läuft durch den installierten Transformationsapperat. Aufbauend auf der Technologie von Leistungselektronikelementen, werden die gleichlaufenden Wellen in einem physikalischen Prinzip beinahe in Echtzeit, in gegenpolig verlaufende, sinuskurvenförmige Spannungsbewegung gewandelt.

Man kann sich das Bild wie eine wellenförmige Dynamik vorstellen, in welcher positiv und negativ geladene Stromspannungen, in  gleichmäßigen Intervallen und einem fortwährenden Auf und Ab aufeinandertreffen. Die Kollision beider Komponenten erzeugt die wechselcharaktere Energie.

Sinuskurve

Auch bei Wechselrichtern kann man in zwei Arten unterscheiden, diesen mit Schaltung für einphasigen Wechselstrom (welcher in Österreich jedoch nur für Kleinanlagen bis max. 3 kWpeak zugelassen ist) und dem für dreiphasigen Wechselstrom (für alle Anlagen mit höheren Gewinnkapazitäten). Dreiphasige Wechselströme kennt man auch unter dem geläufigeren Begriff „Drehstrom“. In Österreich ist seit 2010 nur mehr die Konsumation der Einheit des dreiphasigen Stromes in Haushalten gesetzlich erlaubt.

Ein Wechselrichter ist schnell montiert, die Installation und Erstinbetriebnahme sollte jedoch immer von einem Elektriker durchgeführt werden. Ab diesem Zeitpunkt transferiert der Umwandlungsrichter die erzeugte Energie sodass eine nahtlose und sofortige Konsumation des Stromes erfolgen kann.